Blankenburg entdecken
Burg und Festung
Regenstein
Eine Burg, die zum großen Teil nicht gebaut, sondern aus dem Sandstein gehauen wurde: 32 Felsräume, Kasematten aus der Festungszeit und ein weiter Blick ins Harzvorland – knapp drei Kilometer nördlich von Blankenburg.
- 32Felsräume
- 12. Jh.erste Erwähnung
- 1671Festungsausbau
- Nr. 80Stempelstelle

-
Felsenburg
32 Räume direkt aus
dem Sandstein gearbeitet -
Lage
knapp 3 km nördlich
von Blankenburg, 289 m -
Grafen
von Regenstein,
im 12. Jahrhundert belegt -
Festung
ab 1671 preußisch,
1758 unbrauchbar gemacht -
Heute
Kasematten, Felsräume
und Eingangstor -
Mit Kindern
Räume zum Erkunden,
aber Felskanten
Die kurze Antwort
Die Burg Regenstein liegt knapp drei Kilometer nördlich von Blankenburg auf einem weithin sichtbaren Sandsteinfelsen, rund 289 Meter hoch. Was sie von anderen Burgruinen unterscheidet: Viele ihrer Räume sind nicht gemauert, sondern direkt in den Fels gehauen – 32 solcher Felsräume sind erhalten.
Im 12. Jahrhundert Sitz der Grafen von Regenstein, wurde die Anlage ab 1671 zur Festung ausgebaut und 1758 unbrauchbar gemacht. Heute sind die Kasematten, die Felseinbauten und das restaurierte Eingangstor zu sehen.
Für den Besuch reicht ein halber Tag. Er passt gut zu einem Nachmittag, an dem Sie danach bei uns in Blankenburg essen.
Von der Grafenburg zur Festung
- 12. Jahrhundert Die Grafen von Regenstein, ein Zweig der Grafen von Blankenburg, treten auf. Als erste Erwähnung nennen die Quellen 1162 – Konrad, Sohn des Grafen Poppo I., wird als „Comes de Regenstein" genannt – oder 1169
- Ab 1671 Die Preußen bauen den Regenstein zur Festung aus – die Kasematten stammen aus dieser Zeit
- 1758 Nach der Rückeroberung von den Franzosen machen die Preußen die Festung im Februar unbrauchbar
Was Sie sehen
Die Felsräume. Der Kern des Besuchs: Räume, Treppen und Gräben, die aus dem Sandstein gearbeitet sind, darunter auch Pferdeställe im Fels. In einigen Felsräumen sind archäologische Funde ausgestellt.
Die Festung. Erhalten sind die Kasematten aus der preußischen Zeit und das restaurierte Eingangstor. Zusammen mit den Felsräumen ergibt das eine Anlage, die mittelalterliche Burg und neuzeitliche Festung übereinanderlegt.
Der Blick. Der Felsen ist weithin sichtbar – und umgekehrt sieht man von oben weit über das flache Harzvorland. Den Vergleich mit den anderen Aussichtspunkten rund um Blankenburg finden Sie in Die schönsten Aussichtspunkte.
Hinweise für den Besuch
Mit Kindern: Die Felsräume sind für Kinder das Spannendste in ganz Blankenburg – sie sind größtenteils begehbar und fühlen sich wie Höhlen an. Gleichzeitig gibt es Gräben und Felskanten. Kleine Kinder gehören an die Hand. Mehr Familienziele stehen in Blankenburg mit Kindern.
Bei Regen: eher nicht. Nasser Sandstein wird rutschig. Die bessere Wahl ist dann das Kloster Michaelstein.

Vom Felsen zum Tisch
Nach einem Nachmittag in den Felsräumen geht es zurück nach Blankenburg, zu uns an den Großvaterweg: italienische Küche, hausgemachte Pasta und Pizza, und der Blick geht über die Stadt.
Wer an einem Tag mehr sehen will, findet die Reihenfolge im Tagesplan für Blankenburg.
- Italienische Küche
- Blick über die Stadt
- Am Großvaterweg
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Quellen: Wikipedia, Artikel „Burg Regenstein" (knapp 3 km nördlich
von Blankenburg, 289 m; Erwähnung 1162 über Konrad, Sohn des Grafen Poppo I., als
„Comes de Regenstein"; ab 1671 preußischer Festungsausbau; im Februar 1758 unbrauchbar
gemacht; erhalten Kasematten, Felseinbauten mit Pferdeställen, restauriertes
Eingangstor, Ausstellung archäologischer Funde; Harzer Wandernadel Stempelstelle 80),
Harzer Tourismusverband / Harzinfo (32 Felsräume, Erstnennung 1169). Die beiden
Jahreszahlen der Ersterwähnung weichen in den Quellen voneinander ab; wir nennen beide.
Öffnungszeiten und Eintritt nennen wir nicht – verbindlich ist der
Betreiber. Stand: Oktober 2026.
Bildhinweis: Die mit „KI-Bild" gekennzeichneten Aufnahmen sind
künstlich erzeugt und zeigen die Orte nicht fotografisch. Das Foto aus dem Restaurant
ist eine echte Aufnahme unseres Hauses.
Felsräume erkundet. Tisch wartet.
Nach der Burg zurück nach Blankenburg – zu italienischer Küche am Großvaterweg.