Aussicht & Natur
Die schönsten
Aussichtspunkte
Vier Punkte rund um Blankenburg, vom Turm mit Brockenblick bis zum Felsen über den Schlossgärten – sortiert nach dem, was zählt: wie weit man klettern muss und was man dafür sieht.
- 406 mZiegenkopf
- Brockenbei guter Sicht
- 317 mGroßvaterfelsen
- Einermit dem Auto erreichbar
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Ziegenkopf
406 m, Aussichtsturm rund
30 m hoch, bis zum Brocken -
Großvaterfelsen
317 m, Blick auf Schlösser
und barocke Gärten -
Calviusberg
352 m, Pavillon an der
Ruine Luisenburg -
Hamburger Wappen
252 m bei Timmenrode,
Stempelstelle 74 -
Löbbeckestieg
eine Folge von Ausblicken
direkt auf dem Grat -
Beste Zeit
später Nachmittag am Felsen,
klare Luft für den Brocken
Welcher Punkt für wen
„Der schönste Aussichtspunkt" hängt davon ab, was Sie sehen wollen – und was Sie dafür auf sich nehmen. Rund um Blankenburg gibt es dafür eine erstaunlich klare Aufteilung.
Weite: Der Ziegenkopf südlich der Stadt hat den Fernblick. Von seinem rund 30 Meter hohen Turm reicht die Sicht über Blankenburg und das nördliche Harzvorland Richtung Halberstadt – und bei guter Sicht bis zum Brocken. Es ist außerdem der einzige der vier Punkte, an dem man mit dem Auto direkt vorfahren kann.
Stadtbild: Der Großvaterfelsen hat den schöneren Vordergrund. Von 317 Metern liegen Blankenburg, die barocken Gärten und die Schlösser direkt unter einem – dafür muss man über Felsstufen und Eisentreppen hinauf.
Menge: Der Löbbeckestieg ist kein einzelner Punkt, sondern eine Folge von Ausblicken auf dem Grat der Teufelsmauer. Wer nicht einen Blick sucht, sondern viele, geht dort.
Die vier Punkte im Einzelnen
Höhen, Zugang und was jeweils zu sehen ist – nach Aufwand geordnet, vom bequemsten zum anspruchsvollsten.
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1
Ziegenkopf – der Fernblick
Der Gipfel liegt bei rund 406 Metern südlich von Blankenburg. Der Aussichtsturm ist etwa 30 Meter hoch, unten aus Mauerwerk, oben mit Holz verkleidet. Von oben sieht man Blankenburg, das nördliche Harzvorland in Richtung Halberstadt und bei guter Sicht den Brocken (1.141 m).
Erreichbar ist der Ziegenkopf zu Fuß über einen kurzen Wanderweg von Blankenburg aus – oder mit dem Auto über die B 27, mit Parkplatz. Am Fuß des Turms liegen ein Berggasthof mit Pension, Spielplatz und Streichelzoo. Öffnungszeiten nennen wir hier nicht; die stehen beim Betrieb selbst.
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2
Großvaterfelsen – der Stadtblick
317 Meter, am östlichen Ortsrand, westlicher Abschluss der Teufelsmauer. Der Aufstieg führt von der Südseite über Felsstufen und Eisentreppen und verlangt etwas Geschick; oben ist die Aussichtsfläche mit einem Geländer gesichert, dazu dreht sich eine Wetterfahne von 1998. Der Blick geht über Blankenburg, die barocken Gärten und die Schlösser.
Am schmalen Weg nach oben steht der Kasten der Stempelstelle 76 – noch unterhalb der Kletterstellen. Alles zum Aufstieg: Der Großvaterfelsen.
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3
Löbbeckestieg – viele Blicke statt einem
Der Kammweg wurde 1853 auf Betreiben des Blankenburger Bürgermeisters Carl Löbbecke angelegt, und genau dafür: als Folge von Ausblicken über das Harzvorland, direkt auf dem Grat. Er ist teils in den Fels gehauen und erfordert Trittsicherheit.
Unterwegs tragen die Felsen Namen, die Generationen von Blankenburgern vergeben haben: Turnerfelsen, Hohe Sonne, Fahnenfelsen, Ludwigsfelsen. Am östlichen Ende liegt das Hamburger Wappen (252 m) bei Timmenrode mit der Stempelstelle 74 – wer nur dorthin will, parkt am Sportplatz in Timmenrode und ist in zehn Minuten da. Strecke und Gehzeit der ganzen Runde: Teufelsmauer-Wanderung.
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4
Calviusberg – der stille
352 Meter, rund 1,6 Kilometer von unserem Haus und etwa einen Kilometer vom Kleinen Schloss – der kürzeste Weg führt durch den Schlosspark stetig aufwärts zum Großen Schloss. Wo einst das Lustschloss Luisenburg stand, steht heute ein Pavillon; daran hängt auch der Kasten der Stempelstelle 77. Der Blick reicht über die Blankenburger Ortsteile.
Kein spektakulärer Fernblick, dafür der Punkt, an dem man meist allein ist – und er lässt sich mit den Barocken Gärten (Stempelstelle 78, 0,7 km entfernt) zu einer kurzen Runde verbinden. Siehe Stempelstelle 76 und Nachbarn.
In der Nachbarschaft liegen außerdem die Wilhelm-Raabe-Warte und die Bielsteinklippe. Beide stehen in den Ausflugslisten der Region – eigene geprüfte Angaben haben wir dazu nicht, deshalb steht hier nur der Name.
Aussicht ohne Kletterei
Nicht jeder will über Eisentreppen. Drei Möglichkeiten, bei denen der Weg nach oben nicht die Hürde ist:
- Ziegenkopf mit dem Auto über die B 27; Parkplätze liegen direkt am Berggasthof, bis zum Fuß des Turms ist es von dort kurz. Der Aussichtsturm ist rund 30 m hoch – wie viele Stufen hinaufführen, ob der Aufstieg etwas kostet und wann er offen ist, gibt weder der Betrieb noch die Stadt an. Wer auf die Stufen angewiesen ist, fragt das am besten vorher im Berggasthof. Die Aussicht von der Terrasse dort hat man auch ohne Turm
- Stempelstelle 76 ohne Aufstieg neben unserem Haus am Großvaterweg 15 ist Platz zum Parken – kostenlos, mit freiwilliger Spende für den Erhalt. Von dort bis zum Stempelkasten rechnet Google Maps 37 Meter, größtenteils flach; der Blick vom Gipfel bleibt dann aus, der Stempel nicht
- Schlosspark und Terrassengarten der Hang selbst ist die Aussicht: von den Terrassen sieht man über die Stadt. Schlosspark und Tiergarten sind ganzjährig frei zugänglich
- Kinderwagen-Rundweg Teufelsmauer durch den Heidelberg: 6,9 km, rund 1 Stunde 50 Minuten, als leicht eingestuft, 105 Höhenmeter auf breiten Waldwegen. Führt unterhalb der Felsen, nicht auf dem Kamm
Wann das Licht stimmt
Großvaterfelsen: später Nachmittag. Der Fels liegt östlich der Stadt, der Blick geht nach Westen. Vormittags hat man Gegenlicht, in den Stunden vor Sonnenuntergang steht die Sonne tief über dem Harzvorland – dann leuchten Gärten, Schlösser und der Sandstein.
Ziegenkopf: klare Luft. Blankenburg und das Vorland sieht man immer, den Brocken nur bei guter Sicht. Hier entscheidet nicht die Tageszeit, sondern das Wetter.
Kammweg: nicht mittags im Hochsommer. Der Grat liegt nach Süden und Westen offen, Schatten gibt es dort kaum. Früher Vormittag oder Abend sind angenehmer.
Bei Nässe, Laub oder Frost wird der Sandstein rutschig. Das gilt für Felsen und Kammweg – der Ziegenkopf ist dann die vernünftige Wahl.
Der Blick, für den man nicht steigen muss
Unsere Terrasse liegt am Großvaterweg, am Fuß des Felsens – mit Blick über Blankenburg. Es ist nicht die Höhe des Ziegenkopfturms, aber der einzige Aussichtsplatz in dieser Liste, an dem man sitzen bleibt und etwas zu essen bekommt.
- Panoramaterrasse
- Italienische Küche
- Am Fuß des Felsens
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Quellen: harzlife.de (Ziegenkopf – Turmhöhe rund 30 m, Blick auf
Blankenburg, Harzvorland Richtung Halberstadt und bei guter Sicht den Brocken, Zugang zu
Fuß und über die B 27, Berggasthof), GPS Wanderatlas / bergfex (Höhe des Ziegenkopfs
rund 406 m, Bauart des Turms), Harzer Wandernadel (Stempelstelle 76 – 317 m, Geländer,
Wetterfahne 1998, Löbbeckestieg 1853, Hamburger Wappen 252 m), Harzer Wander GuiDE
(Calviusberg 352 m, Pavillon an der Ruine Luisenburg, Entfernungen), Gartenträume
Sachsen-Anhalt (Schlosspark und Tiergarten ganzjährig frei zugänglich),
Harzinfo (Kinderwagen-Rundweg Teufelsmauer), ziegenkopf.de und harzlife.de (Parkplätze
direkt am Berggasthof; Stufenzahl, Eintritt und Öffnungszeiten des Turms nennt
keine der Quellen – deshalb steht dazu hier auch nichts). Höhenangaben sind Rundwerte,
Sichtweiten hängen vom Wetter ab. Öffnungszeiten und Preise nennen wir nicht –
verbindlich ist der jeweilige Betrieb. Stand: August 2026.
Bildhinweis: Die mit „KI-Bild" gekennzeichneten Landschafts- und
Ortsaufnahmen sind künstlich erzeugt und zeigen die Orte nicht fotografisch.
Das Foto der Terrasse ist eine echte Aufnahme unseres Hauses.
Aussicht kommt vor dem Abendessen.
Ob Turm, Fels oder Grat – der Weg zurück führt am Großvaterweg vorbei. Reservieren Sie für danach.