Großvaterweg 15, 38889 Blankenburg (Harz) Mi. – Mo. 11:30 – 22:00 Uhr Dienstags Ruhetag
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Wandern & Natur

Der Großvaterfelsen
in Blankenburg

Wahrzeichen der Stadt, westlicher Abschluss der Teufelsmauer und Stempelstelle 76 der Harzer Wandernadel: alles über Aufstieg, Aussicht und Anfahrt – aufgeschrieben von Gastgebern an der Straße, die hinaufführt.

  • 317 müber NN
  • HWN 76Stempelstelle
  • TrittsicherheitFels und Eisentreppen
  • Zugangüber den Großvaterweg
Der Großvaterfelsen über den Dächern von Blankenburg KI-Bild
  • Lage Östlicher Ortsrand von
    Blankenburg (Harz)
  • Höhe etwa 317 m über NN
    Gipfel mit Geländer
  • Stempelstelle HWN 76 – der Kasten steht
    am schmalen Weg nach oben
  • Aufstieg Felsstufen und Eisentreppen
    von der Südseite
  • Aussicht Blankenburg, die barocken
    Gärten und die Schlösser
  • Einkehr Gaststätte Großvater,
    37 m vom Stempelkasten

Was den Großvaterfelsen besonders macht

Der Großvaterfelsen steht am östlichen Ortsrand von Blankenburg und markiert das westliche Ende der Teufelsmauer. Zusammen mit der Großmutter, dem etwas weiter westlich gelegenen Nachbarfelsen, bildet er den Schlusspunkt einer Gesteinsrippe, die sich von hier aus über rund 20 Kilometer nach Osten zieht. Mit etwa 317 Metern ist er kein hoher Berg – aber der Fels, an dem die Stadt zu Ende ist und der Harz anfängt. Als Wahrzeichen Blankenburgs steht er auf jeder zweiten Postkarte.

Das Gestein, auf dem man oben steht, ist Sandstein aus der Oberkreide und rund 85 Millionen Jahre alt. Ursprünglich lag er waagerecht als Ablagerung auf dem Meeresboden. Erst als sich der Harz hob, wurden diese Schichten steil aufgerichtet – deshalb stehen die Felsen heute wie eine Mauer in der Landschaft und nicht wie ein Hügel darin.

Wie sehr die Formation die Menschen hier beschäftigt hat, zeigt ein Datum: Der Abschnitt bei Weddersleben wurde bereits am 8. Juli 1852 unter Schutz gestellt, lange vor dem Begriff Naturschutzgebiet. Die Teufelsmauer gilt damit als eines der ersten Schutzgebiete Deutschlands.

Der Weg nach oben

Drei Stationen bis zum Gipfel – und eine vierte für alle, die weiterwollen. Der Zugang führt über die Straße, an der auch unser Haus steht.

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    Zugang über den Großvaterweg

    Von der offiziellen Empfehlung aus – dem Gästeparkplatz oberhalb des Kleinen Schlosses – geht es über die Hasselfelder Straße (B 81) und dann in den Großvaterweg. Diese Straße ist der Zugang zum Felsen; sie endet unterhalb der Felsen, dort beginnt der schmale Weg nach oben. Wer direkt bei uns parkt, hat es besonders kurz: Google Maps rechnet vom Großvaterweg 15 bis zur Stempelstelle 37 Meter – eine Minute, größtenteils flach. Der Aufstieg über die Felsstufen kommt dann obendrauf.

    Schmaler Pfad zwischen den Felsen am Rand von Blankenburg KI-Bild
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    Stempelstelle 76

    Der Stempelkasten der Harzer Wandernadel steht direkt am schmalen Weg, der zum Felsen hinaufführt – man läuft nicht daran vorbei. Wer die Wandernadel sammelt, hat den Stempel also schon, bevor die erste Eisentreppe kommt. Nummer 76 heißt sie nach dem Felsen selbst.

    Ein Tipp für alle, die zu zweit unterwegs sind und von denen einer nicht klettern möchte: Der Stempel liegt unterhalb der Kletterstellen. Der Weg dorthin ist deutlich harmloser als der Rest.

    Stempelkasten der Harzer Wandernadel am Weg zum Großvaterfelsen KI-Bild
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    Der Gipfel

    Erschlossen ist der Fels über einen steilen Aufstieg von der Südseite: über Felsstufen und Eisentreppen, teils schmal, teils in den Fels gehauen. Die offizielle Beschreibung spricht von etwas Geschick, das dazugehört – das ist keine Floskel. Oben ist die Aussichtsfläche mit einem Geländer gesichert, und auf dem Gipfel dreht sich eine Wetterfahne mit der Jahreszahl 1998.

    Der Blick geht über Blankenburg, die barocken Gärten und die Schlösser bis ins nördliche Harzvorland. Es ist der Blick, für den man heraufgeht.

    Blick vom Felsen über Blankenburg und das Harzvorland KI-Bild
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    Weiter auf dem Löbbeckestieg

    Nach Osten führen vom Großvater aus Wanderwege dem Kamm der Teufelsmauer entlang, darunter der Löbbeckestieg. Er wurde 1853 auf Betreiben des Blankenburger Bürgermeisters Carl Löbbecke angelegt, ist teils in den Fels gehauen und erfordert Trittsicherheit. Er führt zur Stempelstelle 74, dem Hamburger Wappen (252 m) bei Timmenrode.

    Wer daraus eine ganze Runde machen will: Strecke, Gehzeit und Rückweg über den Heidelberg stehen in unserem Guide zur Teufelsmauer-Wanderung.

Beleuchtete Terrasse der Gaststätte Großvater am Abend

Nach dem Aufstieg einkehren

Unser Haus trägt den Namen des Felsens und steht am Großvaterweg – an derselben Straße, über die der Zugang führt. Nach dem Auf und Ab über die Eisentreppen gibt es italienische Küche auf der Terrasse mit Blick über Blankenburg, ohne dass Sie noch einmal ins Auto steigen müssen.

  • Panoramaterrasse
  • Italienische Küche
  • Am Großvaterweg

Anfahrt & Parken

  • Direkt am Haus neben der Gaststätte Großvater am Großvaterweg 15 ist Platz – für Gäste und für Wanderer. Das Parken ist kostenlos; am Platz wird um eine freiwillige Spende für den Erhalt gebeten
  • Gästeparkplatz der Stadt oberhalb des Kleinen Schlosses – die offizielle Empfehlung. Von dort über die Hasselfelder Straße (B 81) in den Großvaterweg
  • Adresse fürs Navi Großvaterweg 15
    38889 Blankenburg (Harz)

Wie schwierig ist der Aufstieg?

Hier lohnt die genaue Formulierung der offiziellen Quelle: Der Fels wird über Felsstufen und Eisentreppen erstiegen, und das verlangt etwas Geschick. Der anschließende Kammweg ist teils in den Fels gehauen und erfordert Trittsicherheit. Eine eigene Einstufung als „leicht" finden Sie hier nicht – festes Schuhwerk mit Profil ist keine Empfehlung, sondern Voraussetzung.

Bei Nässe, Laub oder Frost wird der Sandstein rutschig. Die Aussichtsfläche oben ist mit einem Geländer gesichert, der Weg dorthin nicht durchgehend.

Mit Kindern, Kinderwagen und Hund

Für Kinderwagen ist der Aufstieg ausgeschlossen. Felsstufen und Eisentreppen lassen das nicht zu. Für Kinder, die sicher zu Fuß gehen und an die Hand genommen werden können, ist er machbar – an den Kanten gilt, was überall im Fels gilt: nicht vorlaufen lassen. Der Stempelkasten unterhalb der Kletterstellen ist auch mit kleineren Kindern erreichbar.

Die ausgewiesene Alternative für Wagen und entspannte Runden ist der Kinderwagen-Rundweg Teufelsmauer durch den Heidelberg: 6,9 Kilometer, rund 1 Stunde 50 Minuten, als leicht eingestuft, 105 Höhenmeter auf breiten Waldwegen mit überwiegend festem Untergrund. Ein geländetauglicher Wagen ist sinnvoll, ein paar Wurzeln liegen im Weg. Start ist die Straße Heidelberg.

Für Hunde gilt dieselbe Trennung: Stufen und enge Stellen machen den Aufstieg auf den Felsen anspruchsvoll, der untere Weg durch den Heidelberg ist die entspannte Variante. Bei uns im Haus sind Hunde willkommen – im Lokal und auf der Terrasse.

Die beste Zeit für den Felsen

Der Fels liegt östlich der Stadt, der Blick geht also nach Westen über Blankenburg hinweg. Am späten Nachmittag und in der Stunde vor Sonnenuntergang steht die Sonne dann tief über dem Harzvorland – das ist das Licht, in dem die Schlösser, die Gärten und der Sandstein am besten aussehen. Wer Ruhe möchte, kommt früh am Vormittag: Der Großvaterfelsen ist ein Ausflugsziel, kein Geheimtipp.

Mehr entdecken in und um Blankenburg

Quellen: Harzer Wandernadel (Stempelstelle 76 – Höhe, Lage des Stempelkastens, Zugang, Löbbeckestieg, Wetterfahne), Wikipedia „Großvater (Teufelsmauer)" (Geländer, Großmutter, Aufstieg von der Südseite), Harzinfo (Kinderwagen-Rundweg Teufelsmauer). Zur Schwierigkeit gilt die offizielle Beschreibung; eine eigene Einstufung nehmen wir nicht vor. Stand: August 2026.
Bildhinweis: Die mit „KI-Bild" gekennzeichneten Landschafts- und Ortsaufnahmen sind künstlich erzeugt und zeigen die Orte nicht fotografisch. Das Foto der Terrasse ist eine echte Aufnahme unseres Hauses.

Erst der Felsen. Dann Italien.

Steigen Sie auf den Großvater, holen Sie sich den Stempel – und lassen Sie den Tag anschließend bei uns am Großvaterweg ausklingen.