Großvaterweg 15, 38889 Blankenburg (Harz) Mi. – Mo. 11:30 – 22:00 Uhr Dienstags Ruhetag
Tisch reservieren

Blankenburg entdecken

Sehenswürdigkeiten
in Blankenburg

Zwei Schlösser, 100 Hektar Gärten, ein Rathaus mit eingemauerten Kanonenkugeln und eine Felsmauer am Ortsrand: die Ziele der Stadt im Überblick – nach Art geordnet, mit dem, was jeweils belegt ist.

  • 900 JahreGroßes Schloss
  • 100 haSchlossgärten
  • 1442Rathaus erwähnt
  • 317 mGroßvaterfelsen
Schloss und Gartenanlage in Blankenburg von oben KI-Bild
  • Großes Schloss größtes noch erhaltenes
    Welfenschloss
  • Barocke Gärten Terrassengarten ab 1718,
    Teil der „Gartenträume"
  • Historisches Rathaus ganze Südseite des Marktes,
    Kanonenkugeln in der Wand
  • Bergkirche St. Bartholomäus –
    romanisch und gotisch
  • Burg Regenstein 32 Felsräume,
    erstmals 1169 erwähnt
  • Teufelsmauer Großvaterfelsen am
    östlichen Ortsrand

Zwei Schlösser, zwei Aufgaben

Über der Stadt steht das Große Schloss – Wahrzeichen Blankenburgs mit über 900 Jahren Geschichte und das größte noch erhaltene Welfenschloss. Seine barocke Gestalt bekam es im 18. Jahrhundert, als Blankenburg welfische Fürstenresidenz unter Ludwig Rudolf war. Besichtigen kann man es: April bis Dezember, Mittwoch bis Sonntag 10 – 16 Uhr, Januar bis März Winterpause. Innenhof und Teilbereiche sind frei zugänglich, die Innenräume gibt es nur mit Führung – rund 80 Minuten, 8 € ab 14 Jahren, Kinder frei, nur Barzahlung. Wichtig für die Planung: Das Schloss ist zugleich eine Baustelle, nicht barrierefrei und mit Treppen; einzelne Bereiche können gesperrt sein. Führungszeiten und Sperrungen wechseln – vorher auf rettung-schloss-blankenburg.de nachsehen.

Das Kleine Schloss war nie Wohnsitz, sondern Gartenarchitektur: 1725 als fürstliches Gartenhaus gebaut, mit dem Terrassenpark, den die meisten meinen, wenn sie „Barockgärten Blankenburg" sagen. Heute ist hier ein Museum, und der Parkplatz davor ist der praktischste Startpunkt für alles, was in diesem Artikel steht – auch für den Felsen.

Wer beides an einem Tag verbinden will, findet die Reihenfolge samt Begründung in unserem Tagesplan für Blankenburg.

Gärten und Parks

Das Ensemble umfasst rund 100 Hektar und gehört zu den größten und ältesten Gartenanlagen Sachsen-Anhalts; es ist Teil der Landesinitiative Gartenträume. Vier Jahrhunderte Gartenkunst stehen hier nebeneinander.

  • Terrassengarten barock, ab 1718 angelegt, mit Brunnen, Sandsteinfiguren, Vasen und geschnittenen Hecken – bis heute erhalten
  • Berggarten mit Teehaus der obere Teil der Anlage, oberhalb der Terrassen
  • Fasanengarten dritter der bewirtschafteten Gärten neben Terrassen- und Berggarten
  • Schlosspark, Schlossteich, Tiergarten Landschaftspark – ganzjährig frei zugänglich
  • Öffnungszeiten Terrassen-, Berg- und Fasanengarten: April–September 9–21 Uhr, Oktober–März 10–17 Uhr (Stand August 2026 – vorher prüfen)

Die historische Altstadt

Drei Ziele stehen in jeder offiziellen Empfehlung – alle drei liegen wenige Minuten auseinander, dazwischen Fachwerkgassen.

  • Historisches Rathaus 1442 erstmals urkundlich erwähnt, älteste Spuren um 1400. Seine heutige Gestalt stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert – 1584 am Marktgiebel datiert das obere Geschoss. Es nimmt die ganze Südseite des Marktplatzes ein; am Treppenturm die Wappen der Regensteiner Grafen, des Herzogtums Braunschweig und der Stadt
  • Bergkirche St. Bartholomäus unterhalb des Großen Schlosses, romanische und gotische Bauformen. Im 11. Jahrhundert als kleine Pfarrkirche errichtet, ab 1252 zur Klosterkirche umgebaut. Die Orgel von 1932 gilt wegen ihrer Klangfülle als eine der bedeutendsten der Region
  • Historische Gesellenherberge Deutschlands einziges historisches Herbergsmuseum: ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus von 1684, das wandernden Handwerksgesellen als Herberge diente

Fels und Natur am Ortsrand

Blankenburgs bekannteste Sehenswürdigkeit ist keine gebaute: Die Teufelsmauer beginnt am östlichen Ortsrand – und dort steht auch unser Haus.

  1. 1

    Großvaterfelsen

    317 Meter, Wahrzeichen der Stadt, westlicher Abschluss der Teufelsmauer. Erstiegen wird er über Felsstufen und Eisentreppen von der Südseite, oben ist die Aussichtsfläche mit einem Geländer gesichert und eine Wetterfahne von 1998 dreht sich im Wind. Der Blick geht über die Stadt, die barocken Gärten und die Schlösser. Am schmalen Weg nach oben steht der Kasten der Stempelstelle 76 der Harzer Wandernadel.

    Ausführlich: Der Großvaterfelsen · Stempelstelle 76

    Der Großvaterfelsen über den Dächern von Blankenburg KI-Bild
  2. 2

    Teufelsmauer und Löbbeckestieg

    Der Sandstein der Teufelsmauer entstand vor rund 85 Millionen Jahren in den Meeren der Oberkreide und wurde durch die Hebung des Harzes steil aufgerichtet. Auf etwa 20 Kilometern zwischen Ballenstedt und Blankenburg tritt die Rippe an drei Stellen zutage. Der Abschnitt bei Weddersleben steht seit dem 8. Juli 1852 unter Schutz – eines der ersten Schutzgebiete Deutschlands.

    Über den Kamm führt der Löbbeckestieg, 1853 auf Betreiben von Bürgermeister Carl Löbbecke angelegt, teils in den Fels gehauen und mit Trittsicherheit zu gehen. Ziel: das Hamburger Wappen (252 m) bei Timmenrode.

    Schmaler Wanderweg entlang der Felsen der Teufelsmauer KI-Bild
  3. 3

    Ziegenkopf

    Der zweite große Aussichtspunkt der Stadt: Am Aussichtsturm an der Bergwirtschaft Ziegenkopf reicht der Blick über das gesamte nördliche Harzvorland. Wer den Großvaterfelsen wegen der Felsstufen meidet, hat hier die bequemere Alternative für die Weitsicht.

    Weitsicht über das nördliche Harzvorland KI-Bild
  4. 4

    Burg und Festung Regenstein

    Rund drei Kilometer nördlich der Stadt, auf einem weithin sichtbaren Felssporn, erstmals 1169 erwähnt. Das Besondere ist nicht das Mauerwerk, sondern das Fehlen davon: 32 erhaltene Felsräume und Gräben sind direkt aus dem Sandstein gearbeitet und größtenteils zugänglich. Für Kinder ist das der spannendste Ort in dieser Liste.

Etwas außerhalb

  • Kloster Michaelstein ehemaliges Zisterzienserkloster an der Straße der Romanik, mit Kloster-Kräuter- und -Gemüsegarten; seit 2005 in der Obhut der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, bekannt für seine geschlossene mittelalterliche Anlage
  • Ruine Luisenburg auf dem Calviusberg (352 m), rund 1,6 Kilometer von uns. Wo einst das Lustschloss stand, steht heute ein Pavillon – mit Blick über die Blankenburger Ortsteile
  • Drei Stempelstellen zu Fuß HWN 76 Großvaterfelsen, HWN 78 Barocke Gärten (rund 1,1 km von uns) und HWN 77 Ruine Luisenburg (rund 1,6 km) – ein Nachmittag, drei Stempel

Praktisch

Ein Parkplatz genügt. Vom Gästeparkplatz oberhalb des Kleinen Schlosses sind Gärten, Altstadt und – über die Hasselfelder Straße (B 81) und den Großvaterweg – auch der Großvaterfelsen zu Fuß erreichbar. Umgekehrt geht es auch: Neben unserem Haus am Großvaterweg 15 ist Platz für Gäste und Wanderer, kostenlos, mit freiwilliger Spende für den Erhalt – bis zur Stempelstelle sind es von dort 37 Meter.

Zeiten und Eintritt vorher prüfen. Museen, Gärten und das Große Schloss haben eigene Zeiten und Saisons. Preise nennen wir auf dieser Seite bewusst nicht – sie ändern sich, verbindlich ist immer der Betreiber. Die Tourist-Information Blankenburg sitzt am Schnappelberg 6.

Bei Regen bleiben Herbergsmuseum, Bergkirche und Kloster Michaelstein. Die Aussichtspunkte lohnen nur bei klarer Sicht, und der Sandstein wird nass rutschig.

Mit Kinderwagen gehen Altstadt, Schlosspark und die Gartenwege; der Aufstieg auf den Großvaterfelsen nicht. Als Ersatz gibt es den ausgewiesenen Kinderwagen-Rundweg Teufelsmauer durch den Heidelberg: 6,9 Kilometer, rund 1 Stunde 50 Minuten, als leicht eingestuft, 105 Höhenmeter.

Beleuchtete Terrasse der Gaststätte Großvater am Abend

Zwischen zwei Sehenswürdigkeiten essen

Unser Haus steht am Großvaterweg, am Fuß des Großvaterfelsens – zwischen der Altstadt unten und dem Fels oben. Italienische Küche auf der Terrasse, mit Blick über die Stadt, durch die Sie gerade gelaufen sind.

  • Panoramaterrasse
  • Italienische Küche
  • Am Großvaterweg

Tiefer einsteigen

Quellen: Stadt Blankenburg (Barocke Schlossgärten – Öffnungszeiten je Garten, Berggarten von Dezember bis März geschlossen; Schlosspark und Tiergarten ganzjährig frei), rettung-schloss-blankenburg.de (Großes Schloss – Saison April bis Dezember, Mi–So 10–16 Uhr, Führungszeiten, Eintritt 8 €, Barzahlung, Baustelle, nicht barrierefrei), harzlife.de (historisches Rathaus – Erstnennung 1442, Spuren um 1400, Jahreszahl 1584, Kanonenkugeln, Wappen am Treppenturm; Kleines Schloss 1725; Bergkirche St. Bartholomäus – 11. Jahrhundert, Umbau ab 1252, Orgel von 1932), Harzer Tourismusverband / Harzinfo (Altstadt, Herbergsmuseum, Burg Regenstein mit 32 Felsräumen, Kloster Michaelstein, Aussichtsturm Ziegenkopf, Tourist-Information), Gartenträume Sachsen-Anhalt (Schlossgärten – 100 Hektar, Terrassengarten ab 1718, Zugang und Öffnungszeiten), harz-travel.de (Großes Schloss – 900 Jahre, größtes erhaltenes Welfenschloss), Harzer Wandernadel und Harzer Wander GuiDE (Stempelstellen 76, 77 und 78, Löbbeckestieg, Calviusberg), Harzinfo (Kinderwagen-Rundweg Teufelsmauer). Öffnungszeiten und Eintritt können sich ändern – verbindlich ist der Betreiber. Preise nennen wir bewusst nicht. Stand: August 2026.
Bildhinweis: Die mit „KI-Bild" gekennzeichneten Landschafts- und Ortsaufnahmen sind künstlich erzeugt und zeigen die Orte nicht fotografisch. Das Foto der Terrasse ist eine echte Aufnahme unseres Hauses.

Sehen. Steigen. Sitzen.

Schlösser, Gärten und Fels liegen in Blankenburg dicht beieinander – und am Ende des Wegs steht unsere Terrasse.