Blankenburg entdecken
Kloster
Michaelstein
Ein Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert, in dem heute wieder Musik gemacht wird: Kreuzgang, Klostergärten und rund 900 historische Instrumente am Stadtrand von Blankenburg. Was Sie dort sehen – und wie Sie den Besuch planen.
- 1139vom Papst bestätigt
- 900Exponate
- 2Klostergärten
- Nr. 59Stempelstelle

-
Zisterzienser
Gründung 1139 vom
Papst bestätigt -
Kreuzgang
frühgotisch, mit
Kreuzrippengewölbe -
KlangZeitRaum
Instrumente aus
vier Jahrhunderten -
Klostergärten
Kräutergarten und
Gemüsegarten -
Lage
Michaelstein 3, zwischen
Blankenburg und Heimburg -
Bei Regen
das beste Ziel
in Blankenburg
Die kurze Antwort
Das Kloster Michaelstein ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster am Stadtrand von Blankenburg, im Klostergrund zwischen Blankenburg und Heimburg. Die mittelalterlichen Klausurgebäude sind zusammen mit den Klostergärten und der Musikausstellung KlangZeitRaum als Museum öffentlich zugänglich.
Das Besondere: Michaelstein ist kein stilles Denkmal. Im Haus arbeitet die Musikakademie Sachsen-Anhalt mit Kursen und Konzerten, und die Ausstellung zeigt historische Instrumente aus vier Jahrhunderten. Das Kloster steht an der Straße der Romanik und ist seit 2005 in der Obhut der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.
Für einen Besuch sollten Sie einen halben Tag einplanen – und bei Regen ist es das naheliegendste Ziel der Stadt.
Geschichte in fünf Daten
- 1139 Papst Innozenz II. bestätigt die Gründung. Die Zisterzienser bauen die Anlage, deren Klausur bis heute erhalten ist
- 1543 Graf Ulrich X. hebt das Kloster im Zuge der Reformation auf; ab 1544 gibt es eine Klosterschule
- 1720 Die barocke Kirche im Westflügel wird im Beisein des Herzogs geweiht
- 1952 und 1977 Das Telemann-Kammerorchester entsteht, später beginnt die Sammlung historischer Instrumente
- 2002 und 2005 Die Musikakademie Sachsen-Anhalt wird gegründet; seit 2005 betreut die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt das Kloster
Was Sie sehen
Die Klausur. Erhalten sind der frühgotische Kreuzgang mit Kreuzrippengewölbe, das Refektorium im Südflügel, das Dormitorium im Ostflügel und der Kapitelsaal. Das ist der Teil, für den die meisten kommen: mittelalterliche Räume, die sich wie ein Ganzes anfühlen.
Die Musikausstellung KlangZeitRaum. Unter dem Titel „Dem Geheimnis der Musik auf der Spur" zeigt sie rund 900 Exponate ab dem 18. Jahrhundert, gesammelt seit 1977 – historische Saiten- und Tasteninstrumente vom Hammerflügel bis zum englischen Tafelklavier.
Die Klostergärten. Der Kräutergarten ist seit 1990 öffentlich zugänglich, der Gemüsegarten kam im Jahr 2000 dazu. Gepflanzt wird nach historischen Vorlagen, mit alten Heil- und Küchenkräutern und heimischem Obst und Gemüse.

Besuch planen – und danach essen
Rechnen Sie für Klausur, Ausstellung und Gärten mit einem halben Tag. Wer mag, verbindet den Besuch mit der Stempelstelle 59 im Klostergrund. Und wer einen ganzen Tag in Blankenburg hat, findet die Reihenfolge in unserem Tagesplan.
Danach geht es zu uns an den Großvaterweg: italienische Küche, hausgemachte Pasta und Pizza, mit Blick über Blankenburg.
- Italienische Küche
- Blick über die Stadt
- Am Großvaterweg
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Quellen: Wikipedia, Artikel „Kloster Michaelstein" (Bestätigung der
Gründung 1139 durch Papst Innozenz II., Zisterzienser, erhaltene Klausur mit
frühgotischem Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium und Kapitelsaal, Aufhebung 1543 unter
Graf Ulrich X., Klosterschule ab 1544, Weihe der Kirche 1720, Telemann-Kammerorchester
1952, Kräutergarten seit 1990 zugänglich, Gemüsegarten 2000, Musikakademie 2002),
Stadt Blankenburg (Harz) (Museum mit Klausur, Gärten und Musikausstellung, Adresse
Michaelstein 3, Kinder unter sechs Jahren frei, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt seit
2005, Straße der Romanik), Musikakademie / harztourist (KlangZeitRaum, Sammlung seit
1977, rund 900 Exponate), Harzer Wandernadel (Stempelstelle 59 im Klostergrund).
Öffnungszeiten und Preise nennen wir nicht – verbindlich ist das
Kloster. Stand: Oktober 2026.
Bildhinweis: Die mit „KI-Bild" gekennzeichneten Aufnahmen sind
künstlich erzeugt und zeigen die Orte nicht fotografisch. Das Foto aus dem Restaurant
ist eine echte Aufnahme unseres Hauses.
Erst Kreuzgang, dann Pasta.
Nach einem halben Tag im Kloster wartet am Großvaterweg ein Tisch mit Blick über Blankenburg.